Chronik

Chronik - Familie Lorenz

Chronik - Familie Lorenz

Wir begrüßen Sie auf das Herzlichste in der Parkanlage der "Kleinen Sächsischen Schweiz".

Wir möchten Ihnen hier zeigen, mit welcher kühnen Idee alles begann und welche Arbeit notwendig war, diese Anlage zu schaffen und auch zu erhalten.

Viel Spaß beim Lesen. Vielleicht bekommen Sie Lust uns im Miniaturpark zu besuchen. Wir wünschen Ihnen einige bleibende Eindrücke in Dorf Wehlen und im Gebiet des Elbsandsteingebirges, der Sächsisch-Böhmischen Schweiz.

  • Der Beginn

    Vom Hühnerstall zur Schauanlage: Es gehörte viel Vorstellungskraft dazu, doch die Hühner mussten umziehen und dem Bagger weichen. Der Stall ist jetzt Kassenhaus, der Schauer beherbergt die Werkstatt und Toiletten.

    Bau der Anlage

    Unmengen von Erde und Kies wurden bewegt. Verzinkte Stahlstützen und Sandsteinplatten bilden die Fundamente für den sicheren Stand der künftigen Miniaturen.

    Felsen, Elbe & Gleisbett

    Die Felsen des Liliensteins werden von Freundin Turid wetterfest versiegelt, unser Sohn Jan (damals Steinmetzlehrling) beim Bau der Basteibrücke und Festung Königstein. Ein vollflächiges Gerüst trägt für den Besucher unsichtbar die Festung Königstein. Auf ca. 120 m Länge werden auf einem Betonfundament die Gleise verlegt. Es ist kalt und die Finger werden steif - aber die Zeit drängt. Das Flussbett der Elbe entsteht. Die Miniatur-Elbe ist 60 m lang und mit Folie ausgelegt (2001 wurde die Folie durch Kupferblech ersetzt).

    Eröffnung & Erste Eindrücke

    Am 28. Mai 1998 ist es endlich soweit, nach harter Arbeit bis zur letzten Minute wird, unser Park eröffnet. Der Bürgermeister von Stadt Wehlen, Herr Tittel, zerschneidet das Band. Die Kinder der Grundschule Stadt Wehlen bringen ein Ständchen. Wanderer im Kuhstall - geschnitzt wie alle Figuren im Park von unserem Freund Alfons Rauwolf. Schiff auf der Elbe, Straßenbahn im Kirnitzschtal bringen Leben in die Anlage. Die Basteibrücke vom Wehlgrund aus gesehen im Maßstab 1:100.

  • MDR zu Gast

    Auch das MDR Fernsehen war bei uns zu Gast. Die Dreharbeiten sind aufregend, machen aber, wie man sieht am Ende auch Spaß - zumal es den Bekanntheitsgrad unserer noch jungen Miniaturanlage steigern hilft.

    In der Werkstatt

    Nach der ersten Saison bauten wir im Winter 1998/99 unsere Schauwerkstatt. Hier kann jeder zuschauen, wie wir in Handarbeit aus einheimischen Sandstein für die Region typische Andenken fertigen. Natürlich gibt es diese bei uns zu kaufen.

    Weihnachten im Miniaturpark

    Die Kleine Sächsische Schweiz im Kerzenlicht - das stellten wir uns sehr romantisch vor.
    Am 3. Adventswochenende ist Weihnachten im Park - und das wird Tradition sein. Ein Herrnhuter Stern am Parkhimmel, über 200 Kerzen, Häuser, Bahnen und Schiffe beleuchtet, lassen eine beschauliche winterlich-vorweihnachtliche Stimmung aufkommen.

  • Neue Pläne

    Unsere Miniaturen wurden ständig erweitert, ergänzt und verfeinert. Anfänglich "nur" Felsen, kamen im Laufe der Zeit bis dato 11 Gebäudemodelle, ein zweites Schiff und ein neuer Zug hinzu. Zu jeder Saisoneröffnung überraschen wir unsere Gäste mit neuen Miniaturen. Ostern 2000 war es das Bielatal, dieses Jahr u.a. der Pfaffenstein und Papststein. Auf dem Bildkomplex sehen Sie die Enstehung der Miniatur Pfaffenstein.

    Neuheiten im Park

    Neben ihrem Namensvetter dem Lorenzstein schufen Michael und Sohn Jan weitere neue Felsformen z. B. den Winterstein, Frienstein, Lehensteigtürme, Lehensteigwand und Höllenhund. Das Bielatal wurde mit dem Daxenstein und dem Großvaterstuhl ergänzt. Der Teichstein mit dem Oberförsterhaus, das Gasthaus Kuhstall und die Buschmühle sind weitere neue Attraktionen.

    Pavillon Neubau

    Mit einem Glaspavillon wurde die Schauwerkstatt erweitert. Neu unter den Miniaturen ist das Modell der Carolabrücke von Bad Schandau, die Katholische Kirche sowie die Papierfabrik Königstein. Die Schauwerkstatt bietet neue regionaltypische Sandsteinminiaturen zum Verkauf. Interessante Besucher waren u.a. Andy Borg und ein Pfarrer welcher die Kirche weihte.

  • Ein Teich entsteht

    Im Winter wurde der Park erweitert. Neben gut ausgebauten Wegen und Bänken entstand hier ein Teich auf dem die Besucher selbst funkferngesteuerte Boote fahren lassen können. Am 3. April fand das 1. Schaufahren mit dem Modellbootclub Dresden statt. Das Modell der Burg Wehlen und eine Poststation und Postkutsche sind neue Miniaturen in diesem Parkteil.

    O-Bus Linie

    Der erste Obus der Welt verkehrte in Königstein. Von Juli 1901 bis September 1904 wurde eine Strecke von
    2,8 km vom Viaduktplatz in Königstein über Hütten nach Bad Königsbrunn von der „gleislosen Bielatalbahn mit elektrischer Oberleitung“ befahren. Für einen Fahrpreis von 20 Pf fuhr die Bahn zunächst 12-mal am Tag zur Papierfabrik und 11-mal zurück. Es wurden Güter und Personen transportiert. Erbauer und Betreiber war der Dresdner Ingenieur Max Schiemann.

    Burg Hohnstein

    Hohnstein verdankt seinen Namen und seine Entstehung der weit früher erbauten Burg, deren Bewohner das Geschlecht der Berken von der Duba war. Sie liegt auf einem nach drei Seiten völlig frei stehenden, von tiefen schluchtartigen Tälern umgebenen Felsen. Die Burg wurde 1926 als Jugendburg eingeweiht, ab 1939 Kriegsgefangenenlager, seit 1949 wieder Jugendherberge, und heute ist sie Besichtigungsstätte und Naturfreundehaus.

  • Zu Gast im Miniaturpark: die Schiedsrichter der "Weltmeisterschaft im Schiffsmodellbau in Pirna 2009"

    Eurominiatur 2008

    Der Miniaturpark "Die Kleine Sächsische Schweiz" in Dorf Wehlen fand große nationale und internationale Anerkennung der europäischen Miniaturparks bei der Ausrichtung der Eurominiatur 2008 - ein Treffen europäischer Miniaturparks. Die Gäste ließen jeweils ein Ausstellungsstück bis zum Saisonende im Miniaturpark.

    24. Mai 2008 - Eurominiaturausstellung bis 2. November 2008

    Anlässlich der Eurominiatur 2008 ließen die Aussteller aus ganz Europa verschiedene Ausstellungsstücke im Miniaturpark, die noch bis 2. November besichtigt werden können. Mehr über die Ausstellungsstücke und Parks erfahren Sie, wenn Sie ins Bild klicken.

    10-jähriges Jubiläum I Miniaturbergbahn

    Am 24. Mai 2008 feierte der Miniaturpark, im Rahmen der Eurominiaturausstellung, sein 10-jähriges Bestehen. Viele Gäste kamen zu diesem Anlass und hatten Freude an der Einweihung der Sonderausstellung, Miniaturbbergbahn, Rahmenprogramm und weiteren zahlreichen Neuerungen.

    22. Mai 2008 - Parkerweiterung 2008 abgeschlossen

    Der Miniaturpark ist nunmehr, um über das Doppelte, auf 8.000 Quadratmeter erweitert. Ein neu erbautes Kassenhaus beherbergt ein Heimatkino und den erweiterten Souvenir-Shop. Ein weiterer Höhepunkt ist die erste deutsche Miniaturbergbahn. Ein eigener Parkplatz direkt am Miniaturpark ergänzte letztendlich das Bauvorhaben des Jahres 2008. Hier ein paar Eindrücke aus der Umbauphase:

    Aussichtspunkt I Dampffähre I Modellprojekt Burg Stolpen

    Damit die vielen Miniaturen im Park auch einmal in Ihrer Gesamtheit gesehen werden können, wurde ein Aussichtspunkt angelegt. Eine weitere Attraktion ist ein Nachbau der Dampffähre Wehlen-Bastei im Maßstab 1:12. Miniatur-Bauprojekt ist in diesem Jahr die Burg Stolpen.

  • 2010

    Die ständige Vervollkommnung der Miniaturisierung des Sandsteins – bis hin in das kleinste Detail, spiegeln sich im Bau des Bismarck- und Ungerturms wieder. Die beiden Türme ergänzen die Miniaturbauwerke im Miniaturpark. Mit der Konstruktion und Bau des Luftschiffes LZ 17 „Sachsen“ zeichnet sich eine neue Ära bei den Verkehrsmodellen ab. Erstens sind es Unikate für ausschließlich den Miniaturpark und zweitens stellen sie einen unmittelbaren Bezug zur Region her. Das Luftschiff erinnert an den Überflug der „Sachsen“ im Jahr 1913 über die Sächsische Schweiz.

  • 2011

    Die neu gemauerte, sandsteinerne Zufahrt von der Modellbahnstrecke zur Modellbauwerkstatt erlebt mit der Ausfahrt des neuen, exklusiv für den Miniaturpark gefertigten Modells, des Legenderen „Vindobonas“ und präsentiert somit gleich zwei Neuheiten im Miniaturpark.

  • 2012

    Mit der Einweihung des Miniatursteinbruchs gelingt es, und das dürfte weltweit einmalig sein, ein statisches, dreidimensionales Bild aus Sandstein in Bewegung zu versetzen. Der Miniatursteinbruch zeigt die traditionellen Arbeitsweisen und Abbruchtechniken in einem komplexen Bild aus Sandstein und wird, zur Darstellung des realen Ablaufs, durch die Geräusche, Bewegungsabläufe und Bodenerschütterungen animiert. Im Zusammenhang mit der Erklärungstafel, zum Sandsteinabbau in der Sächsischen Schweiz, unterstreicht das den musealen Charakter der Anlage. Ebenso spektakulär und einmalig, dürfte wohl auch die neue, echte Dampflok „Gerlinde“ sein. Die extra für den Park entwickelte und gebaute Lok wurde und in diesem Jahr auf der Bergbahnstrecke in Dienst gestellt.